Mortal Engins

Philip Reeve – Mortal Engines: Der grüne Sturm

Rezensionsexemplar/ Werbung | Mortal Engines | 384 Seiten | 12,00€ | Fischer Tor Verlag 

SPOILERWARNUNG

Im dritten Teil von Mortal Engines geht es hauptsächlich um Wren, die Tochter von Hester Shaw und Tom Natsworthy. Sie würde so gerne ebenfalls Abenteuer erleben, genau wie ihre Eltern.

„Bestimmt gab es nirgendwo auf der Welt eine verschlafenere Stadt als die, in der sie lebte: Anchorage-in-Vineland war ein trauriges statisches Kaff an der felsigen Südküste einer namenlosen Insel in einem verlassenen See im hinterletzten Winkel des toten Kontinents.“

(Philip Reeve, Mortal Engines: Der grüne Sturm, S. 14)

Inhalt

Wren lebt ein gutes, aber auch ein ruhiges und langweiliges Leben in Anchorage-in-Vinland. Jeder auf der Insel kennt die Abenteuer, die ihre Eltern immer erzählen. Am liebsten liest sie Abenteuerromane und träumt sich weit weg. Nichts wünscht sie sich mehr, als einmal die Insel zu verlassen und auch etwas zu erleben. Die Gelegenheit ist günstig, als eines Tages ein geheimnisvoller Kerl mit einem U-Boot auftaucht. Sie lässt sich mit ihm auf einen Deal ein, damit er sie im Gegenzug von der Insel schmuggelt. Sie ahnt nicht, dass sie der Weg in einen schrecklichen Krieg zwischen dem Grünen Sturm und den Traktionsstädten führen wird.

Meinung

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an Wren als Protagonistin gewöhnt hatte. Ich habe in den letzten beiden Teilen von Mortal Engines sehr an Hester und Tom gehangen. Ich mochte die Idee von Anchorages Zukunft und von den Aufgaben, die alle Bewohner auf der Insel haben. Es gab auch in diesem Buch verschiedene Handlungsstränge, die am Ende zusammengeführt wurden. Wie immer war es sehr spannend und viele Dinge wurden wieder aufgegriffen, was mir sehr gefallen hat. Es war toll, wieder von den fahrenden Städten zu lesen und in die Welt von Mortal Engines abzutauchen. Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht sich dieser Teil fast ausschließlich um den Grünen Sturm, der seit Ende des zweiten Teils von Stalker Fang angeführt wird. Außerdem trifft man auch alte Bekannte wieder. Es gibt aber auch ein paar aufregende neue Charaktere. Besonders gut hat mir Oenone Zero gefallen.

 

Mortal Engines

 

Bis zur Mitte des Buches fand ich es ganz schön düster, aber dann gab es zum Glück ein paar Wendungen. Wie man es von Philip Reeve erwartet, war das Ende mal wieder bombastisch (und ließ so einige Fragen offen). Das Buch war spannend und hat mir gut gefallen. Mein einziger Kritikpunkt war, dass mir die Entwicklung von Hester in diesem Teil nicht gant so gut gefallen hat. Sie ist einer meiner liebsten Charaktere. Ich frage mich, wo das alles hinführen soll. Insgesamt haben mir die ersten beiden Bücher besser gefallen, aber dieser Teil war trotzdem echt gut!!! Ich liebe einfach diese Welt und die Kreativität, mit der Philip Reeve ans Werk geht.

Fazit

Spannend, fantastisch und kreativ. Auch der dritte Teil von Mortal Engines konnte mich überzeugen. Ich liebe diese Reihe, sie gehören zu meinen absoluten Herzensbüchern. Es gibt 5/5 Sternen ♥

Ein Gedanke zu „Philip Reeve – Mortal Engines: Der grüne Sturm“

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