Honigkuss

Janina Venn-Rosky | Happy End mit Honigkuss

Rezensionsexemplar/ Werbung | Happy End mit Honigkuss | 263 Seiten | 9,99€ | Janina Venn-Rosky 

Mia ist Autorin und lebt für ihre Bücher. Sie nutzt für ihre Romanhelden Vorbilder aus dem wahren Leben. Doch auf einmal drohen die Welten, sich zu vermischen, als der Held im echten Leben versucht, ihr Herz zu erobern.

„Eigentlich bin ich ein Mädchen vom Land. Mein Großvater war Imker. Er hat mir alles beigebracht.“

(Janina Venn-Rosky, Happy End mit Honigkuss, S. 147).

Inhalt

Mia liebt ihr kleines grünes Gartenparadies über den Dächern der Stadt, ebenso ihre Bienen und das Schreiben von Büchern. Morgens sitzt sie gerne bei einer Tasse heißer Schokolade und einem Stück Kuchen mit ihrem Notizblock im Cafe, welches sich unter ihrer Wohnung befindet. Dort schreibt sie ihre Romane und lässt sich gerne mal von echten Menschen aus dem Cafe inspirieren. Ihr neustes Vorbild wird jedoch langsam darauf aufmerksam, dass Mia ihn ständig im Auge hat. Langsam nimmt dadurch auch Mias Privatleben Schwung auf, wobei sie die meiste Zeit lieber alleine mit ihren Pflanzen und ihren Bienen verbringen würde. Das nimmt sie zumindest an.

Meinung

„Liebe ist jedes Risiko wert“, bekommt Mia schließlich zu hören. Ich finde, dass genau das auch im Buch gut getragen wird. Beim Lesen bekommt man einen sehr guten und offenen Eindruck von Mias Gefühlschaos und ihren Gedanken, die wirklich die ganze Zeit am Arbeiten sind. Sie hadert mit sich selbst, wobei ihre Vergangenheit auch eine Rolle spielt. Teilweise konnte ich Mia nicht so gut nachvollziehen und hätte ihr am liebsten klar gemacht, dass sie aufwachen, und sich ihren tollen Kerl schnappen soll! Manchmal war ich echt etwas erzürnt. Aber vielleicht liegt das daran, dass ich nicht komplett mit ihr warm geworden bin. Ich war so erleichtert, als sich am Ende endlich alles aufgeklärt hat und habe mich richtig mitgefreut.

 

 

Honig Kuss

 

Die Geschichte war süß und ich mochte den Aspekt des Schreibens über das Schreiben. Natürlich haben mir auch die Bienen in der Geschichte super gefallen und ich habe mich über die fachliche Korrektheit sehr gefreut, denn Bienen liegen mir ebenfalls durch meinen Opa, der mich alles gelehrt hat, sehr am Herzen. Des Weiteren war der Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen. Auch die Länge des Buches macht es zu einem leichten und schönen Lesevergnügen nebenbei. Oft musste ich schmunzeln, weil die Charakterzüge der Nebencharaktere mir sehr sympathisch waren. Oft wurde auch so realistisch beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, ich würde die Blumen und Kräuter auf Mias Dachterrasse gleich riechen können. Außerdem finde ich es immer sehr toll, wenn am Ende des Buches noch Rezepte o.ä. zu finden sind, die einem den Ausklang des Buches versüßen. Genau wie ein Honigkuss.

Fazit

Das Buch hat so viele schöne Dinge in sich vereint: Bienen, Honig, Pflanzen, Bücher, gutes Essen, Liebe, Freundschaft. Von mir gibt es 4/5 Sternen für dieses Buch.

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