Beanstock

A. W. Benedict – Beanstock: Die Barke des Teremun

Rezensionsexemplar/ Werbung | A. W. Benedict | Beanstock Teil 3 | 236 Seien | 9,99€ | Books on Demand 

Hier geht es zu der Rezension von Teil 1.

Im dritten Teil der Reihe über den Buttler Beanstock schickt ihn die Autorin A. W. Benedict in das ferne Ägypten. Wie man es von einem guten Buttler erwartet ist er immer seriös, pünktlich, zuverlässig und gut gekleidet.

„Beanstock maß sorgfältig den Abstand der Teller vom Tischrand, den korrekten Abstand des Bestecks und hielt ab und zu eins der Gläser gegen das Licht, um die Sauberkeit zu überprüfen. Dann richtete er die Stühle genauestens aus und nickte den beiden Damen zu.“

(A. W. Benedict, Beanstock: Die Barke des Teremun, S. 52)

Inhalt

Sir Percival und Lady Fedora sind auf einer Reise durch Ägypten und haben ihre Zofe Filomena dabei. Diese bekommt während ihrer Reise die Nachbildung eines kostbaren Skarabäus von einem feinen älteren Herren geschenkt, der sie an einem Abend eingeladen hat. Aus Ägypten muss die Gesellschaft jedoch vorzeitig aufbrechen, denn die Reise würde ansonsten zu gefährlich werden. Stattdessen fahren sie auf der Rückreise über Venedig und sind pünktlich zu Silvester wieder auf Parsley Manor. Dort werden sie schon von dem versammelten Personal erwartet. Beanstock scheint aber einen besonderen Gast bereit zu halten. Im späteren Verlauf kommen noch ein befreundetes Ehepaar, ein Professor und eine Bekannte aus Ägypten dazu. Des Weiteren tauchen immer mehr mysteriöse Leute im und um das Dorf auf. Die Geschehnisse spitzen sich zu, als das Schmuckstück der Zofe immer weiter in den Fokus gerät.

 

A. W. Benedict

 

Meinung

Das passende Buch, um sich in eine andere Zeit und an einen anderen Ort zu träumen. A. W. Benedict ist es wieder gelungen, eine spannende Atmosphäre rund um den Butler Beanstock zu schaffen. Es kommen wieder neue Figuren in diesem Buch dazu und neue Schauplätze werden gezeigt. Ich mag die verschiedenen Sichtweisen und Blickwinkel, die uns die Autorin zeigt. Besonders toll gelungen finde ich die Sequenzen von Teremun. Generell war der Bezug des Buches zum alten Ägypten sehr interessant. Es hat mich sogar soweit gepackt, dass ich bestimmte Fakten selbst noch recherchiert habe, da ich unbedingt mehr über diese Zeit wissen wollte.

Dieser Krimi war mal wieder locker leicht, spannend und toll gemacht. Ein süßes Detail waren die kleinen Querverweise zu Agatha Christie. Außerdem gefällt mir der Schreibstil der Autorin einfach sehr sehr gut. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, es hat mir total gut gefallen.

Fazit

A. W. Benedict schreibt einfach super tolle Bücher, die viel zu schnell beendet sind. Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

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